Die Bauausführung


1. Grundsätzliches

Versuchen Sie in dieser wichtigen Phase an allen Tagen auf der Baustelle präsent zu sein.
Es gab etliche Rückfrage. Durch eine kurze klärende Antwort konnte oft Schlimmes verhindert werden. Die Leute vor Ort haben wir als sehr kompetent und hilfreich erlebt. Die ein oder andere durch uns verursachte Fehlentscheidung im Vorfeld konnte so auf kleinem Dienstweg noch korrigiert werden: z.B. die genau Platzierung oder die Länge eines Kabels haben uns so machen Ärger im Nachhinein erspart.


2. Dokumentation

a) Fotografieren Sie alles. Diese Bilder bekommen Sie nie wieder. Außerdem können Sie während des Aufbaus noch alle Stellen sehen und ggf. ausmessen: Kabelkanäle, Leerrohre auf dem Fußboden, Wandverschlüsse, Verlauf der Heizungs- und Warmwasserleitungen etc. Bilder von diesen Leitungen helfen Ihnen später, wenn es darum geht mal ein Loch in den Fußboden zu bohren. Wer will schon gern in eine Wasserleitung bohren ?

b) Führen Sie ein Bautagebuch. Bei den vielen Baustellenbesuchen und Ereignissen können Sie sich unmöglich alle Details, Absprachen, noch zu erledigende Punkte, zu besorgende Materialien etc. merken.
Am besten man erstellt ein Formblatt und druckt es 100 x aus. Die Seiten im Copy Shop binden lassen.
Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Wetterverhältnisse (Temperatur etc.), Anwesende Firmen und Mitarbeiter,


3. Kontrolle

Versuche Sie schon während des Aufbaus zu kontrollieren.

  • Sind die Steckdosen, Schalter, Homewaydosen etc. in Anzahl und Platzierung richtig.
  • Sind die Deckauslasse für Lampen an der richtigen Stelle (manchmal hat man auch noch einen vergessen, oder es muss einer noch verschoben werden; einfach vor Ort fragen)
  • Sind alle Fenster richtig eingebaut (Anschlag & Gurte auf der richtigen Seite)
  • Funktionieren alle Rollläden einwandfrei
  • Stimmt die Anzahl und Platzierung der Leerrohre
  • Ist die Länge und Anzahl der Antennenkabel auf dem Dachboden ausreichend


4. Die verschiedenen Bauabschnitte

Am Besten immer am ersten Tag des jeweiligen Bauabschnitts auf der Baustelle sein, um Fragen zu klären und dadurch Mißverständnissen vorbeugen. Die Handwerker sind dankbar, wenn Sie vor Beginn der Arbeiten mit dem Bauherren alle Unklarheiten ausräumen können. Gehen Sie mit den Arbeitern alle Räume durch und machen Sie auf Besonderheiten aufmerksam. Aktiv fragen ist ein Schlüssel zu vielen Lösungen. Vieles kann in diesem Stadium der Arbeiten noch geändert bzw. nachbestellt werden.
Erzählen Sie von den Dingen, die Sie planen. Erläutern Sie Ihre Überlegungen und Probleme. Oft erhält man wertvolle Tipps und Vorschläge von Leuten aus der Praxis.
Je häufiger man auf der Baustelle ist um so besser. Während der Ausführung der einzelnen Arbeiten entstehen so viele Detailfragen und die Handwerker sind dankbar, wenn der Bauherr präsent ist und Entscheidungen treffen kann.


5. Gussek Mitarbeiter

Wir haben die Erfahrung gemacht, das die Leute vor Ort sehr hilfsbereit sind und auch kreative Lösungen kennen, um Dingen, die nicht im Werkvertrag geregelt sind, zu lösen.
Tun Sie den Leuten was Gutes: Bieten Sie Kaffee bzw. kalte Getränke an. Und nach Feierabend auch mal Bier. Ein warmes Essen z.B. während der Winterbauzeit haben unsere Handwerke gerne angenommen. Bedenken Sie das die Gussek Mitarbeiter 4 Tage der Woche auf Montage fern ihres Wohnortes verbringen müssen, um Ihr Haus zu bauen.